Tierprodukte machen davon btw. ca. 75% aus.
Hui, als Veganer braucht man also nur grob 500m². Was man da alles an Fläche renaturieren könnte...
Tierprodukte machen davon btw. ca. 75% aus.
Hui, als Veganer braucht man also nur grob 500m². Was man da alles an Fläche renaturieren könnte...
💚
Du meinst renaturierte Flächen wie Moore, Sümpfe, Seen, Wiesen und Wälder, die alle nicht nur gut für die Artenvielfalt sind, sondern insbesondere hervorragende CO2 Speicher und Kühlflächen sind?
Brauchen wir nicht! Wir haben doch Klimaanlagen, brauchen wir nur noch ein paat AKWs für
Wenn du oben drauf noch eine Vorliebe für Fallobst hast können die renaturierten Flächen sogar deine Nahrung produzieren ;P
Du musst die Tierprodukte dann schon noch durch vegane Nachrungsmittel ersetzen, Wie viel das dann aber ausmacht kann ich jetzt nicht sagen. vielleicht dann irgendwas zwischen 500 und 1000 m²
Klar. Es ist trotzdem immer noch deutlich weniger.
Aber wieviel ist das in Saarland? Das ist doch die offizielle Messgröße für Flächen, dachte ich.
Ca. 7,87*10^-5 % des Saarlandes.
Anders betrachtet aber:
Also um alle ca. 1 Mil. Saarländer:innen zu ernähren bräuchte man ca. 2 Milliarden m² Fläche.
Das Saarland hat gerade mal ca. 2,5 Milliarden m².
Ist also bisschen knapper als bei einigen anderen Bundesländern.
Ich hab da fragen zu, die einen gewissen "mit oder an Corona" - Vibe haben.
Ist damit das ganze Essen eines Jahres auf einmal gemeint. Weil das Jahr hat doch viel Zeit, da kann doch an der selben Stelle erneut eine Kartoffel wachsen, die ich esse, oder?
Würde mal stark vermuten, dass das statistische Werte sind, also dass Bauern jeweils über ein Jahr weg ihre Erträge gemeldet haben und eben wie viel Ackerfläche sie haben. Das statistische Bundesamt erfasst sowas zum Beispiel: https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Landwirtschaftliche-Betriebe/_inhalt.html
Also würde bedeuten, wenn es möglich/wirtschaftlich ist, mehrere Sachen pro Jahr da anzupflanzen, dann werden die das gemacht haben.
Aber ja, eine Quellenangabe wäre natürlich gut gewesen...
Und wie ist das mit hydroponischen Farmen, die können ja mehr oder weniger gestapelt werden
Auf YouTube gibt es dazu einen Vortrag eines Professors, der mit der NASA zusammenarbeitet um z.b. Gemüse auf der iss anzubauen. Er hat die Kosten und Energieaufwand dafür durchgerechnet. Selbst mit effizienten LEDs ist es zu teuer, da die Pflanzen künstlich beleuchtet werden müssen. Mit Solarpanels gewinnt man auch nichts, da diese nur zu 25% effizient sind. Bedeutet also, das so eine Indoor Farm 4x soviel land für Solarpanels braucht als ein acker der Sonnenlicht direkt einfängt.
Das geht bestimmt besser, ich utopiesiere mal herum:
Zum einen könnte man Solarpanels auch an Wänden anbringen, man könnte bestimmt auch herausfinden, welche Wellenlänge die Pflanzen brauchen und LEDs bauen, die die anderen Wellenlängen weglassen, man könnte zusätzlich Windkraft bemühen, man könnte anstelle von Pflanzen Pilze anbauen.
Ich denke man kann da anders besser ansetzen:
Hydroponisch heißt ja nicht in totaler Dunkelheit anbauen., man kann zumindest teilweise Sonnenlicht nutzen. Muss also nur mit künstlichem Licht ergänzen. Ggf. kann man mit speziellen Optiken und lichtdurchlässigen Regalen das Sonnenlicht noch effizienter Nutzen. Und zu der Effizienz muss man auch die effizientere Nutzung von Boden, Wasser und Nährstoffen betrachten. Und dann kann man mit Hydroponik auch Flächen nutzen, die man mit konventioneller Landwirtschaft nicht nutzen kann (sandige oder nährstoffarme Böden), das gleiche gilt für Solar (z.B Dächer). Die gesparte Fläche kann man dann als Naturschutzgebiet ausweisen, anstatt Landwirtschaftlich zu nutzen. Das Problem nur auf die Belichtung zu reduzieren, ist da viel zu einfach
Habe das video gefunden; bei ~10 mins gehts es los, bei 15 minuten wird der energiewert berechnet: https://youtu.be/ISAKc9gpGjw?t=650
Das problem ist einfach das die sonne kostenlos ueber dem acker scheint, und du ueber das jahr enorme energiemengen kostenlos bekommst.
Auf dem gewaechshaus schickt die sonne 2000 micromols pro m2. Auf der pflanze kommen davon 1400 micromols an um biomasse zu bilden.
selbe energiemenge bei vertical farming:
Abgesehen davon laeuft die idee schon seit mindestens 10 jahren durchs internet; wenn es wirklich praktikabel waere dann muesste es ja doch gerade in laendern mit unguenstigem klima und hohen lebensmittelpreisen (skandinavien, mittlerer osten) inzwischen irgendwelche adaptionen geben die wirklich profitabel gemuese wachsen lassen.
da kann doch an der selben Stelle erneut eine Kartoffel wachsen, die ich esse, oder?
Damit das in Deutschland geht brauchen wir aber noch ein bisschen Erderwärmung.
etwa 1% der vom menschen genutzten landfläche gehen für straßen drauf, weiteres 1% für häuser, ein weiteres 1% würde für solarzellen draufgehen wenn wir sämtliche energie aus solarzellen beziehen. die restlichen 97% sind landwirtschaft.
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