Die Ampel-Parteien hatten den Bürgerrat auf den Weg gebracht. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, "neue Formen des Bürgerdialogs wie etwa Bürgerräte" zu nutzen. Ziel ist es, einer Entfremdung von Bürgern und Politik entgegenzuwirken und zur Versachlichung kontroverser Debatten beizutragen.
Schön und Gold-richtig.
Finde ich absolut nicht. Das ist doch eine Selbst-Illegitimisierung erster Güte. Das Parlament vertritt das Volk. Und jetzt kriegt das Volk einen eigenen Rat? Das manifestiert doch den Bruch erst recht.
Bürgerrate können ein interessantes und relevantes Komplement zum Parlament sein: https://www.buergerrat.de/aktuelles/demokratie-studie-fordert-mehr-buergerraete/
Vor allem kann man durch das Verlosen eine gewisse wichtige Diversität erreichen.
Den Bundestag selbst diverser aufzustellen ist doch viel effektiver, und das geschieht insb. in dieser Legislatur doch auch – jüngster, nichtakademischster Bundestag ever.
Das stimmt zwar auch. Aber es ist immer noch nicht gut, dass der Bundestag erst alle 4 Jahre gewählt wird.
Außerdem machen bürgerrate vor allem bei spezifischen Themen wie Ernährung hier viel Sinn.
Der Wahl O Mat wird und auch von ausgelosten Jugendlichen mit bestimmten Verfahren zusammengestellt und erarbeitet. Ist wirklich eher vergleichbar mit dem bürgerrat als mit einem Bundestag.
Das Parlament vertritt das Volk
Was spricht dann dagegen, dass das Parlament einen neuen Kommunikationskanal mit eben diesem Volk etabliert, das es repräsentieren soll?
Das exakt gleiche könntest du über Schöffenrichter sagen. Illegimitieren die jetzt auch, dass der Richter im Auftrag des Volkes spricht?
Veganer, Vegetarier und Fleischesser sollen entsprechend ihres Anteils an der Bevölkerung vertreten sein
Ich seh das irgendwie problematisch. Eine schnelle Google Suche ergibt: nur 2% in Deutschland sind Veganer und 10% Vegetarier. Also ca. 19 Personen gegen 141 Fleischesser. Schwer zu glauben, dass bei so einer Aufteilung am Status Quo auch nur ansatzweise gerüttelt wird.
Würde man die Posten rein zufällig zulosen, so bestünde eine realistische Chance keinen einzigen Veganer dabei zu haben. Würde man Vegetatier und Veganer bevorzugt behandeln (ihnen also mehr Sitze im Bürgerrat einräumen, als ihnen nach ihrem Anteil an der Bevölkerung zustehen würden), so wäre das gesamte Verfahren nicht mehr gerecht.
Ziel des Bürgerrats ist es ja nicht zwangsweise etwas am Status Quo zu rütteln, sondern eine genauere Einschätzung der Meinung der Bevölkerung zu erhalten.
Es soll auch noch gemäßigte Fleischesser geben, so wie auch Autofahrer, Vermieter, Wähler.
Ja Ich weiß schon, egal wen man fragt, es essen alle nur MAXIMAL einmal die Woche grass fed beef von glücklichen Kühen und trotzdem sagen die Statistiken hinterher immer, dass das Billigfleisch mit Abstand die Nummer 1 ist und der Konsum weitaus höher sein muss.
Du hast grundsätzlich schon recht, aber der "gemäßigte Fleischesser" ist statistisch in etwa so relevant wie der Veganer.
Das Ganze soll doch explizit kein auf wissenschaftlichen, ethischen oder anderen Aspekten basierender Expertenrat sein, sondern die Gesellschaft abbilden. Expertenräte (die ggf. aufzeigen, dass Fleischkonsum umweltschädlich, klimaschädlich und unethisch ist) oder halt der wissenschaftliche Dienst des BT gibt es doch sicherlich.
Mag mich täuschen, aber ich les das zumindest hier anders:
Die Beratungen des Bürgerrates sollen durch eine inhaltlich neutrale Moderation geleitet werden. Zur Vermittlung des erforderlichen Wissens und einer fachlich fundierten Begleitung werde der Bürgerrat durch Experten aus Wissenschaft und Praxis unterstützt.
Siehe auch https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw19-de-buergerrat-945440
Interessant sind vor allem die letzten 3-4 Absätze.
Nicht klar wieso Veganer ihre Moral anderen aufzwingen dürfen.
Nicht klar warum das für irgendeine beliebige Kombination von Attributen aus der Mehrheitsgesellschaft der Fall sein sollte. Also warum sollten Fleischesser anderen aufzwingen, dass es jeden Tag Schnitzel in der Kantine geben muss? Warum sollte Herbert erklären dürfen, dass er Scheule nicht mag und die gefälligst nicht auf der Straße schwul zu sein haben?
Nicht klar wie du darauf kommst das ich dafür bin das jemand anderen ihre Moral aufzwingen dürfen soll.
Also warum sollten Fleischesser anderen aufzwingen, dass es jeden Tag Schnitzel in der Kantine geben muss?
Weil der Fleischesser genau das gleiche Recht auf die Diät seiner Wahl hat wie der Veganer.
Warum sollte Herbert erklären dürfen, dass er Scheule nicht mag und die gefälligst nicht auf der Straße schwul zu sein haben?
Mich würde auch interessieren wer genau den Veganer verbietet vegan zu sein - ist es nicht eher umgekehrt das Veganer eine Welt anstreben in der keine tierischen Produkte mehr konsumiert werden?
Die Veganern allgemein unterstellte Radikalität ist meistens die Projektion der eigenen Radikalität von militanten Fleischessern. Klar gibts auch militante Veganer. Aber die Wahrscheinlichkeit das die in einen Bürgerrat gelost werden ist deutlich geringer, als das bei ser seutlich größeren Zahl an Fleischessern militante dabei sind.
Die Veganern allgemein unterstellte Radikalität ist meistens die Projektion der eigenen Radikalität von militanten Fleischessern.
Es gibt Menschen die andere dazu zwingen wollen nur noch Fleisch zu essen? Kann natürlich sein - es gibt jede Menge verrückter. Aber es kommt mir doch so vor als ob der Gedanke das Veganismus die einzige akzeptable form der Ernährung, bei den Veganer recht verbreitet ist. Selbst Vegetarier und Menschen die versuchen weniger und bewusster zu konsumieren werden da offt gedisst.
Aber die Wahrscheinlichkeit das die in einen Bürgerrat gelost werden ist deutlich geringer, als das bei ser seutlich größeren Zahl an Fleischessern militante dabei sind.
Das kommt sehr auf die tatsächliche Verteilung von militanten Veganer und Fleischesser an. Pauschal kann man das nicht sagen.
Natürlich gibt es niemanden der andere zwingen will nur Fleisch zu essen. Das macht ja auch kein Fleischesser selbst. Aber der überwiegende Teil der Fleischesser denkt, dass vegane Ernährung schlecht sei. Sie denken es sei ungesund, umständlich und nicht schmackhaft. Diese Punkte werden den Veganern natürlich sehr häufig aufgezwungen und vorgehalten. Insbesondere im Familienkreis, denn man will ja nur das beste für die Familie.
Aber der überwiegende Teil der Fleischesser denkt, dass vegane Ernährung schlecht sei.
Kann ich nicht beurteilen. Denke selber nicht so (ist ja nicht so das ich selber nicht auch Gerichte ohne tierische Produkte koche) und ist jetzt kein Thema das dauernd aufkommt um einen guten Überblick über andere zu haben. Glaube aber gern das Veganer da negative Erfahrungen mit Ignoranz gemacht haben und daher da etwas empfindlich sind.
Mein Punkt ist eher, das in online Debatten oft von einer moralisch hohen Warte herab diskutiert wird - was mir offline noch nie mit einem Veganer passiert ist.
"Es muss jeden Tag Schnitzel in der Kantine geben" => Jeder soll ein Recht auf die Wahl seiner Diät haben!!!
"Es muss jeden Tag ein veganes Gericht in der Kantine geben" => DeR rAdIkAlE vEgAnEr WiLl MiR sEiNe MoRaL aUfZwInGeN!!!
Es sollte in der Tat jeden Tag eine vegane Option geben und am besten eine Option für jede Diät. Schon mal versucht mit der Person gegenüber zu reden?
Weil der Fleischesser genau das gleiche Recht auf die Diät seiner Wahl hat wie der Veganer. [...] Mich würde auch interessieren wer genau den Veganer verbietet vegan zu sein
Das klingt in der Theorie zwar vernünftig, ist von der Praxis aber leider sehr weit entfent.
Mein Erfahrungsbericht: Ich selbst bin Flexitarier aus Öko-Gründen, meine Frau überzeugte Veganerin. Versuch mal über längere Zeit abwechslungsreich vegan einzukaufen und dabei ähnlich kostengünstige Summen wie bei einer fleischbasierten Ernährung zu erreichen. Du wirst ziemlich schnell merken, dass das ziemlich teuer wird. In Veganerkreisen spricht man auch von der "Vegan-Tax", zu Deutsch: Veganer-Steuer. Ernährungsform hin oder her: Ich lebe in einer Welt, in der eine Bio-Gurke teurer ist als eine Packung Wurst. Das kann doch nicht richtig sein.
Wo wir bei Gurken sind: Wusstest du, dass viele Obst und Gemüsesorten mit einer Beschichtung überzogen werden, damit sie länger haltbar bleiben ("Coating") und diese teilweise tierische Stoffe beinhalten kann? Richtig: Selbst Obst und Gemüse isz nicht immer vegan. Apfelsaft? Kannste vergessen, wenn es geklärter ist. Dafür wird oft Gelatine benutzt. Selbst Leitungswasser kann je nach Ort unvegan sein, weil Fische zur Überprüfung des Trinkwassers eingesetzt werden.
Als nächstes versuch öfter mal auszugehen und bei verschiedenen Gastronomien vegan Essen zu gehen. Es ist fast schon ein Wunder, wenn man mal mehr findet als einen lieblosen Beilagensalat oder Pommes. Und noch mehr ein Wunder, wenn es dann nicht teils lustig / teils denunzierende Bezeichnungen sind wie z.B. "The great Pretender" bei Burgern.
Lieferando? Pfft, kannst du erst recht vergessen, weil es dort meistens wirklich nur auf Pommes hinausläuft.
Warum muss in jedem Salat auch Fleisch landen? Warum müssen sämtliche Nudelgerichte Milch oder Eier enthalten?
Es wäre so oft so einfach ein Gericht zu "veganisieren" indem man einfach eine Zutat weglässt.
Oh und selbst wenn es Läden gibt, die tatsächlich Speisen als vegan kennzeichnen, sicher sein kannst du dir dabei auch nicht. Erstaunlicherweise gibt es eine überwältigende Menge an Gastronomien, welche den Unterschied zwischen vegan und vegetarisch nicht kennen. So ist es schon häufiger passiert, dass im Essen meiner Frau doch das eine oder andere tierische Produkt gelandet ist. Der "Vegan"-Begriff ist gesetzlich leider nicht geschützt. Dahingegen darf pflanzliche Milch offiziell nicht Milch heißen, weil die Milchlobby da entsprechend Druck gemacht hat. Auch bei Fleischalternativen ist die Begriffsbildung schwierig, weil z.B. "vegane Wurst" den Verbraucher angeblich verwirrt. Na darauf erstmal ne leckere Teewurst und ich stoße mit einem Glas Scheuermilch an.
Je nachdem wie nah du an "hippen" Großstädten wohnst kann zumindest das Beliefern und Essen gehen mal mehr mal weniger schwierig sein.
Vegan zu leben heißt aber nicht nur auf die Ernährung zu achten, sondern generell Tierleid und -ausbeutung zu vermeiden. Schuhe werden zumeist aus Leder hergestellt. Klebstoffe: junge junge. Da darfst du eigentlich fast gar nichts mehr anrühren. Überall, wo es Klebstoffe gibt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dieser tierische Stoffe enthält. Ob es nun das Etikett auf deiner PET-Flasche ist, oder die neuen Kopfhörer, die du dir gekauft hast, oder die "fast-veganen" Schuhe, die dann aber doch mit tierischem Kleber zusammenflanscht wurden. Bei Kleidung kann entweder beim Anbau (tierischer Dünger) oder bei der Herstellung (Farbstoffe mit tierischen Zusätzen) der Veganer Kopfschmerzen bekommen.
Du siehst also hoffentlich, dass es gegenwärtig eher die Carnisten bzw. Nicht-Veganer sind, die allen anderen direkt oder indirekt vorschreiben, wie sie zu leben haben. Und wenn es keine kruden Gesetzgebungen sind, dann ist es der extreme Mangel an Alternativen. So schön fair und frei, dass es jeder machen kann, wie er will, ist es eben doch nicht.
Glücklicherweise gibt es dahingehend in letzter Zeit Bewegung. Aber "gut" ist es eben bei Weitem immer noch nicht.
Es gibt jeden Januar die "Veganuary"-Aktion. Mach nächstes Mal doch einfach mit und versuche dich für einen ganzen Monat in die Schuhe eines Veganers hineinzuversetzen. Schaden wird es dir sicher nicht und dir stattdessen vielleicht den ein oder anderen Einblick gewähren.
Warum muss in jedem Salat auch Fleisch landen? Warum müssen sämtliche Nudelgerichte Milch oder Eier enthalten?
Weil die Mehrheit der Kunden immer noch nicht Veganer sind. Aber die Änderungen sind, mit der wachsenden Zahl der Kunden, leicht zu beobachten. Das Angebot wird immer mehr.
Du siehst also hoffentlich, dass es gegenwärtig eher die Carnisten bzw. Nicht-Veganer sind, die allen anderen direkt oder indirekt vorschreiben, wie sie zu leben haben.
Du verstehst echt nicht das hier niemand was einem vorschreibt und der Markt sich nach der Mehrheit der Kunden orientiert?
Es gibt jeden Januar die “Veganuary”-Aktion. Mach nächstes Mal doch einfach mit und versuche dich für einen ganzen Monat in die Schuhe eines Veganers hineinzuversetzen.
Wozu? Ist ja nicht so das ich es den Veganern nicht glaube. Ich sehe nur keine systematische Diskriminierung sondern normale Marktregulierung über Nachfrage am Werk. Bin auch recht sicher das Veganismus sich durchsetzten wird und in paar Generationen die Fleischkonsumenten die Aussenseiter sind und dann sich das Blatt wendet. Aber das Fleischkonsum für mich Teil meiner Lebensfreude ist, habe ich aus rein egoistischen Gründen keinerlei bedarf den Vorgang zu beschleunigen.
Wenn der Markt reguliert, ist es eben nicht frei und fair für jeden. Und mir ging es genau um die Behauptung, dass "niemand jemandem etwas vorschreibt". Ich habe erwähnt, dass es durchaus gesetzliche Regelungen gibt, die es Herstellern veganer Alternativen erschweren ihre Produkte zu vertreiben (siehe das Beispiel mit der Milch, oder was staatlich läuft: Trinkwasser).
Weiterhin: Wenn es dir sehr schwer bis unmöglich gemacht wird - aufgrund mangelnder Alternativen - ist der Markt ganz und gar nicht "fair". Wenn du die nicht-vegane Gurke kaufst, weil es keine Alternativen gibt, erhöht das den Bedarf an nicht-veganen Gurken und sendet falsche Signale. Es werden dann nicht zangsweise mehr vegane Gurken produziert. Gut, natürlich kannst du jetzt sagen "dann kauf gar keine Gurke". Aber wenn du das auf den Alltagsveganer anwendest, wird das schnell absurd, da dies enorm viele Produkte betreffen würde und man früher oder später irgendetwas kaufen muss, um von seinen Möglichkeiten her gesund zu sein & überleben zu können.
Außerdem, und das ist ein extrem wichtiger Punkt: Die Fleischindustrie (und auch konventionelle Landwirtschaft) werden immens staatlich subventioniert. Es gibt also bereits einen Eingriff in den Markt. Nur halt für die Dinge, die nachweislich für Klima, Umwelt und teils auch direkt den Menschen doof sind. Hier liegt keine "normale Marktregulierung" mehr vor, wenn die Fleischwurst einfach ca. 30 bis 70% (gefühlt aus Erfahrungswerten überschlagen) günstiger ist als vegane Alternativen. Ähnliches kannst du auf Bio vs. Nicht-Bio übertragen. Klar kaufen mehr Leute nicht-bio, wenn das einfach deutlich günstiger als bio ist. Bio erhält aber nicht so heftig viele Subventionen wie die konventionelle Landwirtschaft. Das heißt nicht, dass die Leute sich weniger Bio und mehr konventionelle wünschen. Das ist eben das, was sich gegenwärtig nur viele leisten können / wollen.
Nach wie vor stimmt es natürlich, dass es trotzdem viel mehr Nicht-Veganer als Veganer gibt. Womit ich hierzu komme:
Du verstehst echt nicht das hier niemand was einem vorschreibt und der Markt sich nach der Mehrheit der Kunden orientiert?
Ist das nicht widersprüchlich? Du bestätigst damit im Grunde, dass die Mehrheit der Kunden der Minderheit der Kunden Dinge vorschreibt. Das ist ja genau der Punkt, den hier andere und auch ich machen: Es richtet sich nun mal nach der Mehrheit, dadurch wird die Freiheit in so einer Sache, die eigentlich gar nicht so schwer und schlimm sein sollte, nämlich der Ernährungsentscheidung, für Minderheiten eingeschränkt und voller Hürden versehen.
Bin auch recht sicher das Veganismus sich durchsetzten wird und in paar Generationen die Fleischkonsumenten die Aussenseiter sind und dann sich das Blatt wendet.
Halte ich persönlich für unwahrscheinlich, aber das bleibt abzuwarten. Aber "paar Generationen" sind ja keine Lebenszeit. /i
Aber das Fleischkonsum für mich Teil meiner Lebensfreude ist, habe ich aus rein egoistischen Gründen keinerlei bedarf den Vorgang zu beschleunigen.
Hast du Lust dich über das Thema zu unterhalten?
Wenn du besseres System als Nachrage auf dem Markt findest, um zu entscheiden welche Produkte angeboten werden - sag bescheid, da wäre mindestens ein Nobelpreis drin.
Aber ich kann deinen Punkt jetzt besser verstehen, danke - sehe aber wie gesagt das aus einer anderen Perspektive - das Veganismus immer noch eine Diät Vorliebe von einer Minderheit ist und daher sich einige Unannehmlichkeiten ergeben. Mit der steigenden Popularität werden diese von selber weggehen. Durch Subventionen kann man das natürlich beschleunigen und Vegane Milch sollte sich Milch nennen dürfen, und jeder der davon in die irre geführt worden ist - darf nicht mehr selbständig einkaufen.
Hast du Lust dich über das Thema zu unterhalten?
Wüsste nicht wozu, meine Lust auf Fleisch überwiegt meine Empathie zu Tieren - das ist komplett irrational und daher nicht wirklich durch Logik zu erreichen. Es sei den du bist ein meisterhafter Poet oder du willst einfach etwas zeit schinden. Für ein ein Gespräch bin ich meistens da.
Wenn du besseres System als Nachrage auf dem Markt findest, um zu entscheiden welche Produkte angeboten werden - sag bescheid, da wäre mindestens ein Nobelpreis drin.
Staatliche Lenkungswirkung durch Steuern und Subventionen. So wie es bisher eben auch gemacht wird, bloß dass aktuell viele Dinge, die nachweislich schlecht für Mensch und Umwelt sind, subventioniert werden, während es bei anderen Dingen ausbleibt.
Beispiel guter Subvention: Medikamentenentwicklung, -forschung und Produktion. Nachfrage & Angebot alleine würden es z.B. unmöglich für Durchschnittsverdienende machen sich wirksame Antibiotika zu besorgen, weil die Entwicklung und Produktion extrem unwirtschaftlich ist und daher nur durch staatliche Zuwendungen zu leisten ist.
Beispiel schlechter Subventionen: Fleisch-, Kohle-, Autoindustrie.
sehe aber wie gesagt das aus einer anderen Perspektive - das Veganismus immer noch eine Diät Vorliebe von einer Minderheit ist und daher sich einige Unannehmlichkeiten ergeben
Klar. Soweit hatte ich dir ja auch nicht widersprochen. Ich wollte lediglich hervorheben, dass hier durchaus eine systematische Verschiebung hin zu Fleischprodukten vorliegt. Und hier spielt sicherlich eine große Rolle, dass diese einfach unverschämt viel günstiger sind als vegane Alternativen, weil z.B. Umweltauswirkungen nicht finanziell im Preis mit berechnet werden sondern stattdessen noch durch Subventionen heftig vergünstigt werden.
(Es gab 2020 und dieses Jahr vor ein paar Monaten Aktionen zu "wahren Preisen": https://taz.de/Was-Lebensmittel-kosten-muessten/!5710701/ https://www1.wdr.de/nachrichten/wahre-kosten-eigentlich-muessten-lebensmittel-deutlich-teurer-sein-100.html .)
Wüsste nicht wozu, meine Lust auf Fleisch überwiegt meine Empathie zu Tieren - das ist komplett irrational und daher nicht wirklich durch Logik zu erreichen. Es sei den du bist ein meisterhafter Poet oder du willst einfach etwas zeit schinden. Für ein ein Gespräch bin ich meistens da.
Na dann: Hast du dich mal eingehender gefragt warum das bei dir so sein könnte? Also dass deine Fleischlust größer ist als deine Empathie zu Tieren.
Find ich super, bin gespannt was da rausfällt.
Aufwandspauschale für die Teilnehmer
Pro Sitzungstag in den Gebäuden des Bundestags in Berlin bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Art Aufwandspauschale von 100 Euro, für die digitalen Sitzungen jeweils 50 Euro. Außerdem werden Fahrt- und Hotelkosten übernommen.
Wie lange geht ein Sitzungstag? 8 Stunden? Dann wären wir beim Mindestlohn. In digitalen Sitzungen sogar drunter. Schade, dass unsere werten Volksvertreter:innen nicht auch bloß den Mindestlohn erhalten.
Hatte bei dem Titel irgendwie die Hoffnung, dass man einen Bürger gewinnen könnte. Bin nun etwas enttäuscht.
Mit den drei Millionen Euro, die der Spass kosten darf, hätte man auch wortwörtlich eine Bürgerlotterie veranstalten können.
Der Zweck soll es sein, die schweigende Mitte mit einzubeziehen. 90% der ausgelosten Menschen hatten kein Interesse und haben nicht geantwortet. Damit ist die schweigende Mitte wohl schon wieder aussortiert.
Naja, First World problems eben
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