Mein mind changer, als ich mich damit näher auseinander gesetzt hatte (steht nicht im Artikel, wird aber bei Finanztipp ganz gut erklärt):
Betrifft vor allem ETF die über mehrere Käufe besorgt wurden (z.B. per ETF Sparplan). Es gilt bei allen Zu- und Abgängen das FIFO-Prinzip. Heißt: die zuerst erworbene Anteile werden auch zuerst beim Verkauf veräußert. Hört sich erst mal wie linke Tasche/rechte Tasche an, macht aber tatsächlich steuerlich einen Nachteil weil zur Versteuerung der Gewinn je Anteil herangezogen wird und der ist bei den zuerst gekauften Anteilen allermeistens viel höher. Verkauft man erst die frischen Anteile und behält die alten, greift der Zinseszins Effekt mehr. Der Trick ist: ein anderes Depot eröffnen und die Anteile so shiften, dass man immer ein frisches Paket verkauft (weil FIFO per Depot gilt), oder man wechselt ständig die ETFs in die man neu investiert. Letzteres kann eh von Vorteil sein, weil ab und zu neue ETFs auf den Markt kommen, die weniger TER haben (wo auch immer der Haken an der Sache ist...)