Da wird sich keiner melden, sonst hätten sich bereits viele gemeldet. Patrioten findet man in den USA und die Patrioten die es hier gibt, sind schon längst beim Bund.
Bitte in diesem Kontext nicht Patriotismus mit Nationalismus und irgendwelche Rechte Schwurbler verbinden.
Wenn Deutschland Amerika wäre, müsste man nur im nächsten Aldi - bei der dann vorhandenen Waffenabteilung - Anmeldeformulare hängen und man hätte zu viele freiwillige.
Funktioniert halt hier nicht.
Meine ehrliche Meinung:
Wehrpflicht ja, mit alternative wie Zivildienst einführen (minimum zwei Jahre). Entweder Bund oder man unterstützt gesellschaftlich und beides verpflichtend für Frauen, Männer und Diverse usw. Wehrpflicht mindestens 1 Jahr, Zivildienst hingegen 2 Jahre.
Zivildienst sollte ausgeweitet werden Handwerk & Industrie und man könnte eine Ausbildung entsprechend nach Ende des Zivildienstes um 1 Jahr verkürzen.
Ich kann mich noch an 2010 erinnern, unsere Übergabezimmer im Krankenhaus waren so voll, dass wir teilweise stehen mussten. Zivis sind zum Röntgen, OP, usw. gefahren (falls Patient unauffällig) mit Krankenpflege Schüler, konnten auf Glocken rennen oder mal Kleinigkeiten wie Laborbefunde usw. holen. Heute macht es jede Pflegekraft selber (falls kein Schüler da) und kommt nicht rum.
Wir brauchen dringend wieder Zivildienstler.
Und außerdem schadet es keinen im Bund mal Disziplin und Struktur zu lernen. Und falls kein bock auf sowas, dann lernt mans im Zivildienst auch und ganz ehrlich: 80% von unserem Pflegepersonal ist nur durch den Zivildienst hier gelandet. Keiner hätte je ne Ausbildung zur Pflegefachkraft gemacht wenn es den Zivildienst nicht gegeben hätte.
Und wer als Flüchtling hier herkommt sollte sowieso im Zivildienst (NICHT BEIM BUND) eingespannt sein. Lernt man gleich die Sprache und bringt sich in die Gesellschaft ein. Wenn diese Personen dann nichts tun dürfen die sehr gerne auch wieder gehen. Aber eine Chance muss man jedem geben! Bin aber auch der Meinung, dass wenn die eigenen Landsleute nichts zur Gesellschaft beitragen dürfen die auch sehr gerne ihre Sachen packen und mitgehen.
Die Freiheit gibt es nicht umsonst. Und eine Demokratie sowie Gesellschaft funktioniert auch nur, wenn sich jeder mit seinen Möglichkeiten einbringt. Malt euch mal aus wie es aussehen würde, wenn jeder arbeitslos aber arbeitsfähig wäre.
Wer hier lebt, soll etwas in seinem möglichen Rahmen dazu beitragen es lebenswert zu gestalten und zu erhalten. Und wenns in irgendeiner Küche für Krankenhäuser oder fürn Bund ist, jeder kann was machen.
Und nur so bekommt man Leute die in der Zukunft GERNE ihr Land verteidigen ohne irgendwelche Verpflichtungen.