Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels kritisierte die Pfiffe und Buhrufe gegen Merz scharf. "Einen Bundeskanzler pfeift man nicht aus“, sagte CDA-Chef Dennis Radtke der Nachrichtenagentur dpa. "Man streitet in der Sache - hart, klar und leidenschaftlich, wenn es sein muss. Aber Respekt gehört zur demokratischen Kultur, gerade auf einem Gewerkschaftskongress."
Naja… ein Bundeskanzler sollte auch über das Feingefühl verfügen, die Bürgys nicht zu beleidigen.
Radtke erinnerte daran, dass es historisch gewachsene Verbindungen zwischen der CDU und den Gewerkschaften gebe. Beide Seiten müssten etwas dafür tun, damit diese Brücke weiter trage. "Wenn Gewerkschaftsmitglieder mit einem CDU-Vorsitzenden gar nichts mehr anfangen können, dann müssen sich auch die Gewerkschaften ehrlich fragen, ob sie noch die ganze Breite der arbeitenden Mitte abbilden", sagte er.
Und wenn der Bauer nicht schwimmen kann, hat die Badehose schuld.
Umgekehrt gelte aber: "Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich von der CDU nicht mehr angesprochen fühlen, dann muss auch die CDU an sich arbeiten."
Na immerhin…
