Opfer zu verhöhnen ist immer billiger, als die Infrastruktur zu verbessern.
@Ascendor Und nächste Woche: Wer im Winter Rad fährt, muss in Zukunft das Bußgeld für zu enges Überholt-werden bezahlen.
#motorisierteGewalt
Wenn es nicht fast realistisch wäre, wäre es lustig. 😬
Krankenkassen horchen auf. Man stelle sich vor wie viele Mehrkosten mit einer FFP2 Maske gesparrt werden könnten, welche jetzt der Patient selbst zu verantworten hat.
Was mich hier nervt: es geht nur um den Schadensersatz, und dahinter steckt die
Versicherungs- und die Autolobby!
Die greifen unbehelligt in die Schadensersatz - Rechtssprechung ein, die in Deutschland, eh schon unterirdisch ist, es sind deren Lobbyarbeiter beim Verkehrsgerichtstag, die Autoverkehrsopfern Ansprüche streitig machen.
#Schadensersatz
#Versicherungswirtschaft
#Lobby
#Verkehrsgerichtstag
#Auto
#Verkehrsopfer
#Deutschland
#Fahrrad
#mdrzA
#ADAC
Ich empfehle die Lektüre dieses Pampers:
https://www.infrastructure.gov.au/sites/default/files/migrated/roads/safety/publications/2001/pdf/Protect/_Head/_2.pdf
Ganz klare Schlussfolgerung: Helme oder Schutzstirnbänder für Autofahrer sollten zur Pflicht werden (Ironie wieder aus)
Ist mir egal, wenn jetzt wieder alle anderen mit X gründen kommen, warum sie das blöd finden:
Die Helmpflicht ist der schnellste und einfachste Weg schwere Schädelverletzungen zu verhindern. Her damit.
Ja, sie führt zu weniger Kopfverletzungen bei Radfahrern.
Und zu mehr Schwerverletzten, Schwerkranken und Toten insgesamt.
Ist halt die Frage, was das Ziel ist.
Dazu kommt noch, dass es kein Argument pro Helmpflicht gibt, das nicht auch für Fußgänger oder Autofahrer gelten würde.
Eine Helmpflicht für Autofahrer würde sogar insgesamt mehr Leben retten, und nicht die Attraktivität einer umweltfreundlichen und gesunden Fortbewegungsweise verringern.
Und zu mehr Schwerverletzten, Schwerkranken und Toten insgesamt.
Lol, wie denn das?
Helmpflicht sorgt für weniger Radfahrer. (Man kann jetzt sagen, ach was die sollen sich nicht so haben. Ändert aber nichts an der Realität.)
Weniger Radfahrer führen dazu, dass Autofahrer weniger gewohnt sind, auf Radfahrer im Verkehr zu achten.
Dass Kommunen Radwege nicht räumen und streuen.
Dass weniger sichere Fahrradinfrastruktur gebaut wird.
Und das führt zu mehr Unfällen mit mehr Schwerverletzten, wobei der Effekt deutlich stärker ist als der positive Effekt der Helmpflicht.
Weniger Radfahrer führen außerdem zu mehr Herzerkrankungen, Schlaganfällen, etc. weil Radfahren trotz aller Gefahren (auch ohne Helm) insgesamt eine massive positive Auswirkung auf die Gesundheit hat.
Das alles ist im Lauf der Einführung einer Helmpflicht in Australien wissenschaftlich untersucht worden.
Es gibt Studien, wonach Autofahrende Menschen auf Fahrrädern enger überholen und weniger Rücksicht nehmen, wenn diese einen Helm tragen.
Ich selbst trage Helm und meine Kinder auch, weil ich meinen Kopf mag. Ich maße mir aber nicht an, weiteren Menschen vorzuschreiben, dass sie einen Helm tragen müssen. Mir wäre auch eine Infrastruktur am liebsten, bei der ich soweit von Autos getrennt bin, dass ein Helm quasi nicht nötig ist.
Naja, als eingefleischtem Radfahrer kann es mir ehrlicherweise egal sein, ob es eine Helmpflicht gibt: die Unsicherheit kommt ja durch die flächendeckend mangelnde Durchsetzung von Verkehrsregeln.
Niemand kontrolliert ernsthaft Überholabstände, Handynutzung, Falschparken, Rotverstöße, Geschwindigkeitsüberschreitungen et al. Da hätte ich keine Angst, dass irgendwer was dagegen tut, wenn ich keinen Helm aufhätte 😂
Das ist wahr, zu großem Teil aber eben auch, weil es Radfahren verhindern wird.
@einkorn
Welchen Anteil an lethalen Radunfällen haben Schädelverletzungen?
Welchen Anteil davon kann rin Helm verhindern?
Ich fahre immer mit Helm.
Aber eine Pflicht wird das Radfahren nur unwesentlich sicherer machen. PSA ist der LETZTE Schritt in der Risikoreduktion. räumliche Trennung und Verhaltensmaßregeln zur Unfallvermeidung sind wichtiger.
Nur sobald wir uns hier über Helme streiten können, diskutiert das keiner mehr.
@Ascendor
@einkorn
Willst du wirklich schnell verletzte und tote Radfahrer vermeiden? dann verbiete Autos.
Schaut man die Statistiken genau an, sind Autofahrer bei den meisten lethalrn und schweren Unfällen von Radfahrenden direkte Verursacher. Vorrangverstoß beim abbiegen steht als Ursache an der ersten Stelle.
@Ascendor
@einkorn @Ascendor Ich fahre grundsätzlich mit Fahrradhelm. Und ich fordere trotzdem keine Helmpflicht. Weil ich weiß, dass der Helm mich vor der Mehrheit der regelmäßigen Gefährdung nicht schützen kann.
Wirksamer wäre kurzfristig, dass Gefährdungen und Verletzungen der StVO konsequent und durchgängig geahndet würde; dass das "ist doch nicht so schlimm" und "ist doch nichts passiert" endlich aufhören.
@einkorn @Ascendor helmpflicht - so ein schmarrn.
her damit:
- lebenswerte Straßen (aka Tempolimits und Umverteilung von öffentlichem Raum). Nebeneffekte bessere Gesundheit (= enorme Einsparung von Kosten)
- beweisvideo (dashcam) und Kennzeichen hochladen. Zum Beispiel von 20cm-Überholmanöver) > Höhere Versicherungsprämie für die karre, weil von dieser ein höheres Risiko ausgeht.
Ach mir würden noch andere Dinge einfallen...
#helmpflicht #verkehrswende #rücksichtimstrassenverkehr #SicherheitimStraßenverkehr
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