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„Keine Zombies“: Wie Krumbiegel AfD-Wähler verstehen will
(www.rollingstone.de)
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Ich glaube, es geht ihm nicht darum, einen Kompromiss mit den Faschist:innen zu finden oder ihnen auf dem "Marktplatz der Ideen" eine Bühne zu bieten - vermutlich nicht mal darum, sie argumentativ zu überzeugen.
Sondern zum einen darum, selber zu verstehen, was bei denen falsch läuft, um Ansatzpunkte für eigenes Handeln zu finden. Und zum anderen vielleicht auch durch Beziehungsarbeit und Vorbildfunktion dem Rechtsruck etwas entgegenzusetzen.
Ich persönlich habe auch schon erlebt, wie wenig Erfolg man selbst im persönlichen Umfeld und bei gefestigten Beziehungen und sehr viel Einsatz haben kann. Das "Mit Reden kommt man nicht weiter" kann ich gut verstehen. Andererseits gehört zu meinem Menschenbild auch, dass Menschen sich ändern können. Von daher kann ich auch verstehen, dass Leute nicht aufhören, es zu versuchen.
Ich denke was bei denen falsch läuft und woher die Wut/die Ängste kommen ist seit Jahrzehnten bekannt, dazu gibt es genug Studien.
Daran was zu ändern würde aber bedeuten, dass sich die Politik mit den Wohlhabenden und Konzernen in diesem Land anlegen müsste... da friert eher die Hölle zu bzw. man koaliert lieber mit den Faschisten.