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„Keine Zombies“: Wie Krumbiegel AfD-Wähler verstehen will
(www.rollingstone.de)
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Ich unterstelle jetzt mal, dass ein Großteil der AfD Wähler verängstigte Mitläufer sind, die von den Faschos instrumentalisiert werden. Was will ich da mit denen reden, was habe ich anderes zu erwarten als Rezitation der Narrative der AfD?
Der einzige Weg, solche Menschen zurück auf demokratischen Boden zu bekommen, ist, ihnen durch Sicherheit die Ängste zu nehmen und die Lockangebote der Nazis damit unattraktiv zu machen. Gleichzeitig muss es Gelegenheiten geben, würdevoll die Seiten zu wechseln, um sich nicht aus Angst vor Gesichtsverlust weiter in Extreme zu verstricken.
Aber Redebedarf gibt es meiner Meinung nach darüber hinaus wenig.
Ich denke da liegt das Grundproblem:
Vernünftige Gegenangebote machen, die Probleme dieser Menschen lösen... das ginge nur mit einem Politiksystem was den neoliberalen Kapitalismus nicht als alternativlos begreift/darstellt. Wir haben, nur durch private Steuerhinterziehung und die Steuervermeidung der Konzerne, jedes Jahr ca. 250 Mrd Euro zu wenig in der Kasse... bei einem Haushalt von 450 Mrd. wäre da genug Geld drin um den Leuten eine Zukunftsperspektive zu bieten, Steuern für die ganzen braven Steuerzahler zu senken und den Hetzern die Anhänger zu nehmen. Alleine: Das will in der Poltik (bis auf vielleicht die Linke) niemand, am allerwenigsten die AfD die ja letztlich nur die größte Sockenpuppe gerade dieser Klientel ist.
Ja, da stimme ich absolut zu. Das Problem muss auf diese Art gelöst werden. Es muss in der Bevölkerung ankommen, dass Neoliberalismus aka "dornige Chancen" ein Holzweg ist, der so gut wie allen schadet und sehr wenigen hilft. Selbst die Wirtschaft profitiert nicht davon, es ist einfach ein Minusgeschäft für 99,9%.