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submitted 23 hours ago by GardenGeek@europe.pub to c/dach@feddit.org

Meinungen dazu?

Ich zitiere mal Danger Dan: ,,Faschisten hören niemals auf Faschisten zu sein, man diskutiert mit denen nicht hat die Geschichte gezeigt."

Krumbiegels Bemühungen um Dialog in allen Ehren, aber zum diskutieren, austauschen, ,,verstehen" gehören zwei Parteien. Und die mMn hat die andere Seite absolut kein Interesse eine Diskussion zu führen. Diejenigen, die auf der rechten Seite intelligent sind und Durchblick haben sind unehrlich und wollen keinen Diskurs weil er ihren Zielen schadet. Diejenigen die nicht mitdenken werden von ersteren systematisch gegen objektive Arguemente und Diskurs abgeschirmt indem dieser verächtlich gemacht wird: ,,Differenziert" wird dort abwertend verwendet.

Man kann über vieles reden und auf der persönlichen Ebene verstehe ich die Leute ja auch. Aber wenn jemand mit dem Argument ,,2+2 = 5" ins Feld zieht kann die Lösung nicht sein, dass wir uns auf ,,2+2 = 4,5" einigen. Das macht die Bundespolitik mit der Migrationsdebatte seit Jahren und das einizige was hängen bleibt ist ,,die rechten hatten ja recht, sonst wären die doch nicht auf die zugegangen."

Mit reden kommt man bei gefestigt rechtsextremen nicht weiter.

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[-] aaaaaaaaargh@feddit.org 14 points 21 hours ago* (last edited 21 hours ago)

Ich unterstelle jetzt mal, dass ein Großteil der AfD Wähler verängstigte Mitläufer sind, die von den Faschos instrumentalisiert werden. Was will ich da mit denen reden, was habe ich anderes zu erwarten als Rezitation der Narrative der AfD?

Der einzige Weg, solche Menschen zurück auf demokratischen Boden zu bekommen, ist, ihnen durch Sicherheit die Ängste zu nehmen und die Lockangebote der Nazis damit unattraktiv zu machen. Gleichzeitig muss es Gelegenheiten geben, würdevoll die Seiten zu wechseln, um sich nicht aus Angst vor Gesichtsverlust weiter in Extreme zu verstricken.

Aber Redebedarf gibt es meiner Meinung nach darüber hinaus wenig.

[-] GardenGeek@europe.pub 8 points 21 hours ago

Ich denke da liegt das Grundproblem:

Vernünftige Gegenangebote machen, die Probleme dieser Menschen lösen... das ginge nur mit einem Politiksystem was den neoliberalen Kapitalismus nicht als alternativlos begreift/darstellt. Wir haben, nur durch private Steuerhinterziehung und die Steuervermeidung der Konzerne, jedes Jahr ca. 250 Mrd Euro zu wenig in der Kasse... bei einem Haushalt von 450 Mrd. wäre da genug Geld drin um den Leuten eine Zukunftsperspektive zu bieten, Steuern für die ganzen braven Steuerzahler zu senken und den Hetzern die Anhänger zu nehmen. Alleine: Das will in der Poltik (bis auf vielleicht die Linke) niemand, am allerwenigsten die AfD die ja letztlich nur die größte Sockenpuppe gerade dieser Klientel ist.

[-] aaaaaaaaargh@feddit.org 4 points 19 hours ago* (last edited 19 hours ago)

Ja, da stimme ich absolut zu. Das Problem muss auf diese Art gelöst werden. Es muss in der Bevölkerung ankommen, dass Neoliberalismus aka "dornige Chancen" ein Holzweg ist, der so gut wie allen schadet und sehr wenigen hilft. Selbst die Wirtschaft profitiert nicht davon, es ist einfach ein Minusgeschäft für 99,9%.

this post was submitted on 07 Aug 2026
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