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this post was submitted on 22 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Er ist wirklich ein Mann von Vorgestern. Das hatten wir so ähnlich doch alles schon. Z.B. in der DDR:
Dazu hat dann ein bekannter Deutscher auch etwas geschrieben:
Ich persönlich schließe mich da ja Bertolt Brecht an.
Im übrigen: Wann schnallt Minderleister Merz eigentlich mal den eigenen privatfliegenden Gürtel enger und ich meine jetzt nicht nur einen Verzicht auf die nächste Diätenerhöhung? Auch Wolfram Weimer, Jens Spahn und Katherina Reiche wirken auf mich finanziell recht fett gefressen. Da gibt es sicher noch was zu holen. Das wäre doch mal eine "Reform".
Bei aller Liebe, einen gewaltsam niedergeschlagenen Volksaufstand in einem Unrechtsstaat, der auf seine Bürger schießt mit der Forderung nach ein paar Überstunden gleichzusetzen, ist vielleicht ein wenig daneben gegriffen.
Wenn es nur Forderungen nach Überstunden in Zeiten der Krise wären, hättest du völlig recht.
Aber die Zukunft Jahrzehnte lang aktiv zu sabotieren, den Sozialstaat abzubauen, den Armen das Geld aus der Tasche zu ziehen und den Reichen zuzuschustern selbst (eigene Partei) Milliarden zu verschwenden und dann von "Gürtel enger schnallen" zu reden, aktiv Nazis zu unterstützen und und und
All das ändert halt deine Gleichung schon.
Die Verachtung die dahinter steht ist sehr ähnlich. Es geht auch nicht um den Volksaufstand an sich. Es geht um die Mehrarbeit um das angebliche Vertrauen nicht zu verspielen. Es ist einfach die gleiche Denke mit anderem Anlass.
Die Regierung auch. Die pluralistische Gesellschaft kommt nicht aus Menschenliebe der Politiker sondern weil es keine Vereinigungen mehr geben wird, die einen Widerstand gegen die volle kapitalistische Ausbeutung organisieren können.
Du hattest also lieber einen schön einheitlichen, wohlmöglich rassereinen, Volkskörper damit es einfacher ist den Wiederstand gegen die ausbeuterischen Kapitalisten (alles Juden natürlich) zu organisieren?
Rasserein bringt gar nichts, wie man an Jugoslavien sehen konnte. Es finden sich immer Gründe, weitere Aufteilungen durchzusetzen und Kriege anzufangen.
Einheitlich hilft, aber die pluralistische Gesellschaft ist ja gewollt, weil persönliche Freiheit eine sehr große Lebensqualität ist.
Bürger einer pluralistischen Gesellschaft müssen aber bewusst etwas Gemeinsames aufbauen, damit sie nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Menschen an den Machtpositionen werden es nicht für sie übernehmen.
Mein (sarkastischer) Kommentar wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus. Das Problem ist nicht die pluralistische Gesellschaft und der Mangel der derzeitigen Eliten dieses zu überbrücken, sondern genau das Gegenteil, d.h. die aktive Ausnutzung von (im Endeffekt völlig banalen und ausgedachten) Unterschieden nach dem Motto Teile und Herrsche. Egal wie einheitlich eine Gesellschaft (oder Klasse) ist, wenn man will findet man immer etwas um zu spalten, und der Gedanke das man überhaupt etwas einheitlich haben will ist bereits so ein spaltender Gedanke der es einfach macht den Hebel anzusetzen.
Genau. Und wie bekommt man es in einer pluralistischen Gesellschaft hin, das zu vermeiden?
In traditionellen Einwanderungsländern klappt das oft recht gut.