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Deutschland
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Die immer gleiche Leier von Kommer, um seine ETF‘s an die Leute zu bringen. Also die Glaskugel mit sinkenden Immobilienpreisen…. wer‘s glaubt (im statistischen Mittel durchaus möglich, denn in MeckPo, Thüringen, Saarland und Eifel, da will auch kaum einer wohnen)
Meine Arbeitshypothese ist ja inzwischen, nachdem ich neulich zum Shoppen in die Großstadt bin, dass Immobilienbesitzer mehr sparen, weil sie weniger Konsumverführungen und -gelegenheiten haben als die Mieter in den Großstädten. Eigenheimbesitzer in einer Großstadt halte ich für eine rare Spezies.
Was wir da an Geld für schönen Schnickschnack verballert haben. Weia. Habe ich früher auch als ich da gewohnt habe. Jetzt halt nicht mehr. Und ich brauche das alles auch nicht.
also dank der leute, die hier mit ihren ETFs amazon am leben halten ;-P, is in den großstädten zum konsumieren eigentlich nicht viel übrig geblieben.
Glaube, das Problem ist oft eher, dass die Menschen dort keine wirtschaftlichen Chancen sehen und daher dort nicht wohnen können. Es gibt durchaus viele, die eigentlich gerne ländlicher wohnen möchten.
Die Hypothese bzgl. höherem Konsum durch Verführungen in der Großstadt halte ich für plausibel, man muss aber auch dagegen halten, dass auf dem Land andere Kostenblöcke anfallen, die man typischerweise so nicht in der Großstadt hätte. Höhere Mobilitätskosten, Werkzeuge, Gartenpflege etc.
Das Eigenheim verführt echt dazu, dass man häuslich wird. Warum in irgendeinem hippen Restaurant auf unbequemen Stühlen hocken, wenn man auch einfach zuhause was in der neuen Küche kochen kann? Wieso dann noch raus in die neue Kneipe, wenn man auch einfach Freunde zu sich einladen kann? Ins Kino? Man hat halt die dicke Glotze mit dem 5.1 System.
Habe gestern einen Artikel gelesen der ziemlich genau dieses Argument auch gebracht hat (war sogar einen Reaktion auf den Verlinkten Artikel meine ich). Statistisch gesehen WÄRE ein Mieter besser dran wenn er konsequent die Differenz zwischen Miete und Ratenzahlung des Eigentümers sparen WÜRDE. Machen die meisten aber wahrscheinlich nicht sondern verkonsumieren mehr.
Dadurch steht der Eigentümer in der Realittä im Alter oft besser da weil er durch die Raten zum Sparen gezwungen wurde... was besser zu einem passt muss jeder selbst entscheiden. Der Atikel ist dahingehend aber irreführend und will vermutlich Finanzprodukte vermarkten.
Im Kommer-Video zum Thema wird genau dieser Punkt auch angesprochen und deshalb auch von Lüge. Denn zwar stimme es, dass Eigenheimbesitzer im Alter vermögender seien, dies liege aber daran, dass sie eine höhere Sparquote haben - entweder gezwungenermaßen oder weil sie ohnehin sparsamere Menschen sind.
Ja und in seinem Artikel wird öfters darauf verwiesen, dass Eigenheimbesitzer eine höher finanzielle Bildung haben, mehr Risiko eingehen und mehr Investmentertrag einfahren. Mmmmh, the Elephant in the room.
Er sagt also Menschen mit höher finanzielle Bildung, mehr Risiko und mehr Investmentertrag kaufen eher ein Eigenheim als zu Mieten. Die werden wohl wissen warum, oder?
Mit meinem finanziellen Bildungsstand (die Höhe ist mir egal) erschließt sich mir nicht, warum eine Wohnung/ Haus mieten billiger als kaufen sein soll.
Also zwei Äpfel: Haus wird gebaut und mit Kredit finanziert.
Apfel A: Eigenheimbesitzer kaufen und finanzieren mit Kredit
Apfel B: Vermieter kauft und finanziert mit Kredit.
A: Kredit wird getilgt und Zinsen gezahlt. Kauf-NK und Wohn-NK werden bezahlt
B: Kredit wird getilgt und Zinsen gezahlt. Kauf-NK und Wohn-Nk werden bezahlt. Alle Kosten + 1-2% Renditeaufschlag werden an die Mieter weitergegeben und über die Miete bezahlt.