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submitted 16 hours ago* (last edited 16 hours ago) by D_a_X@feddit.org to c/dach@feddit.org

Genauer gesagt Söder

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[-] 5ibelius9insterberg@feddit.org 46 points 16 hours ago

Vonovia-Sprecher Marc Friedrich stimmt Bernreiters Kritik zu: Eine Vergesellschaftung schaffe keine einzige neue Wohnung. "Im Gegenteil: Für den Neubau dringend benötigte Investitionen sowie Innovationen im Gebäudesektor würden gebremst, weil sich private Investoren zurückziehen." Eine Vergesellschaftung zerstöre Vertrauen in Rechtsstaat und Investitionssicherheit. "Das gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland weit über Berlin und die Wohnungswirtschaft hinaus."

Genau, und seit Hamburg Strom, Gas und Wasser wieder selber betreibt, heizen die Leute mit Möbeln und saufen aus der Elbe…

[-] r1veRRR@feddit.org 3 points 9 hours ago

Das hat absolut garnichts damit zu tun.

Bitte, ich find ja eigentlich linke Themen ganz gut, bin Fan. Aber wie von Linken über Wohnungen gesprochen wird ist absolutes Kindergartenniveau. Schlimmmer noch. Ein Kleinkind versteht, dass man 10 Stifte nicht auf 20 Kinder verteilen kann. Deswegen fragt es nach 10 zusätzlichen Stiften. Ob die 10 Stifte jetzt 10 Kindern gehören, der Lehrerin, dem Staat, dem Kapitalist oder wem auch immer ist im Kontext dieses Problems scheiss egal.

[-] FleetingTit@feddit.org 3 points 7 hours ago

Wenn man 10 zusätzliche Stifte braucht, ein Kapitalist diese kauft und dann für 2€ pro Tag an die Kinder vermietet ist aber in Brennpunkten auch niemandem geholfen.

[-] 5ibelius9insterberg@feddit.org 4 points 7 hours ago* (last edited 7 hours ago)

Für Stifte mag das stimmen, aber welcher Investor finanziert denn Wohnungen, die er nicht teuer vermieten kann, bzw. eine Wohnungsvariante, die weniger Profit bringt? Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.

Ich finde mit dem Besitz von Wohnungen sollte kein (großer) Gewinn möglich sein. Das Bauen darf sich ja gerne weiter lohnen, aber die Forderung Grundbedürfnisse nicht zu Spekulationsobjekten zu machen hat nichts mit Kindergarten zu tun. Natürlich schafft das keinen neuen Häuser, aber es macht Wohnraum bezahlbarer, weil er nur noch kostendeckend und nicht mehr profitorientiert verwaltet wird. Außerdem stehen vergesellschaftete Wohnungen (hoffentlich) deswegen auch weniger leer.

[-] plyth@feddit.org 1 points 6 hours ago

Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.

Wenn die Immobilienpreise nicht steigen dann werden einige ihre teuren Wohnungen günstiger vermieten, denn sie können ihre Kredite dann nur durch Mieteinnahmen decken. Der Zwang zur Vermietung sorgt dafür, dass alle bezahlbaren Wohnraum bekommen solange genug gebaut werden kann.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 42 minutes ago

naja das problem sind ja eigentlich nicht mal so sehr die privaten wohnbaukonzerne, sondern das problem ist dass es ein gesellschaftliches narrativ gibt dass die politik nicht selbst bauen darf. in anderen worten: der neoliberalismus, der alle aufgaben zu den unternehmen schiebt; zusammen mit einer marktgläubigkeit, sorgen dafür dass der mensch nicht mehr im mittelpunkt steht und damit die befriedigung menschlicher bedürfnisse mehr ein spontanes nebenprodukt als ein ziel der wirtschaftlichen bestrebungen wird.

[-] SaharaMaleikuhm@feddit.org 2 points 5 hours ago

Traumtänzer kommt mit "freier Markt wird schon regeln" lol. Sieht man ja die letzten Jahrzehnte

[-] plyth@feddit.org 2 points 5 hours ago

Der Markt war nicht frei. Es gab nicht genügend Baugenehmigungen.

Ausserdem hat der Markt geregelt. Das knappe Gut Wohnraum ist im Preis gestiegen, weil die Nachfrage größer war als das Angebot.

[-] Chemo@feddit.org 2 points 29 minutes ago

Wenn der Markt versagt war es nur zu wenig Markt. Die Logik des Untergangs.

[-] SaharaMaleikuhm@feddit.org 1 points 5 hours ago

Alles vollgespammt von deinem Mist. Sowas wie du wird geblockt.

this post was submitted on 09 Jun 2026
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