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this post was submitted on 09 Jun 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Angesichts der seit Jahren andauernden Wohnungsnot behaupte ich: das macht auch jetzt schon niemand.
Das einzige, was noch gebaut wird (und davon reichlich) sind doch Investitionsgelegenheiten: hochpreisige Eigentumswohnungen, die sich diejenigen, die unter der Wohnungsnot am meisten leiden, gar nicht leisten können.
Zum Glück setzt sich Bayern jetzt dafür ein, dass sich an diesem Zustand nichts ändert.
Du verstehst rein garnichts wenn du tatsächlich nicht siehst wie deine Aussage PERFEKT das Zitat beweisen. Es wird in einem Markt gebaut, was sich lohnt. Wenn ich wenig Land habe, und alles ewig braucht, dann baue ich lieber 10 Luxuswohnungen als 20 "normale" Wohnungen.
Du kannst ja als glänzendes Beispiel dein Geld verlustbringend anlegen, hindert dich niemand dran.
Unser fundamentales Problem ist, dass wir 100 Wohnungen nicht magisch auf 200 Familien aufteilen können. Nicht im Kommunismus, Kapitalismus, Anarchismus. Es geht um eine MATERIELLE WIRKLICHKEIT!
Wir müssen mehr bauen. Gerne vom Staat, von mir aus auch Privatwirtschaft. Es gibt keinen Weg drumherum.
Stimmt schon, nur wird eben keiner bauen.
Privatwirtschaft wird nicht günstig bauen, da die Einkommen der Mieter die darauf angewiesen wären nicht ausreichen zeitnah eine vernünftige Rendite zu sichern.
Der Staat wird nicht bauen weil er den privaten sonst die Mietpreise kaputt macht (Stichwort Lobby und Marktmacht) und ,,sich in den Markt einmischt" (an dieser Stelle bitte das Schreckgespenst des Sozialismus aus dem Hut ziehen).
Günstiger Plattenbau würde sofort gehen. Siehe dritte Welt, der Markt kann zu jedem Preisniveau Wohnraum schaffen. Es scheitert an den Bauvorschriften und Genehmigungen.
Das kann auch sehr schnell schief gehen weil ,,Bauvorschriften und Genehmigungen" entgegen anders lautender Meninungen oftmals Gründe haben... siehe auch hier dritte und zweite Welt, bspw. bei verheerenden Hochhausbränden.
Trotzdem stehen noch genug in der ehemaligen UDSSR, dass sie allgemein als sicher angesehen werden können.
Auch hochpreisig wird glaub ich nicht genug gebaut. Geld lässt sich im Moment einfach woanders verdienen.
Die Konservativen interessiert es einen scheiß wo die normalen Menschen wohnen und zu welchen Preisen.
Dabei wäre es sicherlich gut für die Wirtschaft wenn mehr Leute mehr Geld für Konsum hätten und nicht 1/2 des Gehalts per Miete an irgendwelche Rentenfonds geht.
Oh, doch schon. Ich war letztens auf einer Baustelle mitten in einem Wohngebiet und da wird ein Block mit ~ 50 Einzimmerwohnungen hochgezogen. Alles für Airbnb.
Also ein Hotel?
Ich bitte dich. Wer professionell Wohnungen für kurze Zeit über das Internet anbietet ist doch kein Hotelier! /s